Wohnflächenberechnung – Der kostenlose Wohnflächenrechner

  • Der kostenlose Rechner von LAMA übernimmt für Sie die Berechnung der Wohnfläche Ihrer Immobilie.
  • Die Wohnflächenberechnung ist eine notwendige Angabe bei der Erstellung der Grundsteuererklärung.
  • Über LAMA können Sie außerdem Ihre Grundsteuererklärung ganz einfach und günstig erstellen – für nur 39,90 Euro.

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Was kann der Wohnflächenrechner von LAMA?

In nahezu allen Bundesländern ist die Wohn- oder Nutzfläche eine notwendige Angabe für die Erstellung der Grundsteuererklärung. Die Wohnfläche oder Nutzfläche lässt sich zwar aus Dokumenten, wie z.B. dem Kaufoder Mietvertrag, Bauunterlagen oder Teilungserklärung bei Wohnungseigentum, entnehmen. Doch diesen Angaben sollten Sie nicht immer uneingeschränkt vertrauen.

Die genaue Angabe dieser Fläche ist nicht unwichtig, denn die Quadratmeterzahl spielt eine große Rolle für die Höhe der Grundsteuer. Es ist also in Ihrem Interesse, dass die Wohnfläche korrekt ist. Hier kommt der Wohnflächenrechner von LAMA ins Spiel: Mittels unseres Rechners können Sie die Wohnfläche Ihrer Immobilie sorgfältig ermitteln.

Sie wählen aus, welche Räume für Sie infrage kommen und der Rechner rechnet für Sie die endgültige Wohnfläche aus. Außerdem erhalten Sie praktische Hinweise darauf, wie Sie bei der Vermessung vorgehen – sollte Ihr Raum beispielsweise verwinkelt oder nicht rechteckig sein. Außerdem weiß der Wohnflächenrechner, welche Räume überhaupt für die Berechnung relevant sind.

Wohnfläche berechnen – wie geht man vor?

Die rechtliche Grundlage zur Berechnung der Grundfläche ist die Wohnflächenverordnung (WoFlV). Ein wichtiges Grundprinzip dieser Verordnung lautet: Wohnfläche ist nicht gleich Grundfläche. Das liegt daran, dass nicht jeder Raum einer Immobilie gezählt wird und manche Räume bzw. Flächen nur zum Teil eingerechnet werden.

Grundsätzlich lassen sich folgende Prinzipien festhalten:

  • Zur Wohnfläche zählen: Arbeits-, Schlaf- und Wohnzimmer, Küche, Bad und Gästezimmer.
  • Zur Wohnfläche zählt nicht: Keller- und Heizungsräume, Waschküche und Garagen.
  • Balkons, Terrassen und Loggien rechnet man grundsätzlich mit 25 % der Fläche ein, höchstens aber mit 50 %.
  • Ungeheizte Wintergärten und Schwimmbäder zählen nur mit 50 % ihrer Grundfläche. Sind sie beheizt, dann zählen sie zu 100 %.
  • Für Tür-, Fenster- und Wandnischen gilt: Sie zählen dann, wenn sie bis zum Boden reichen und mindestens 13 cm tief sind.
  • Schornsteine, Pfeiler und Säulen zählen nicht zur Wohnfläche (bei einer Größe von mehr als 1,50 Meter und einer Grundfläche von mehr als 0,1 Quadratmeter).

Welche Räume zählen zur Wohnfläche?

Um die Wohnfläche zu berechnen, benötigen Sie die Grundflächen folgender Räume (falls zutreffend):

Wohnfläche Haus Illustration

Welche Regelungen gibt es für Außenbereiche?

Außenbereiche, wie Balkone und Terrassen gehören zwar zur Wohnfläche, werden aber nicht zu 100 % in die Fläche eingerechnet. Sowohl für die Balkon Wohnfläche und die Terrassen Wohnfläche gilt: Ihre Grundfläche fließt zu 25 % in die Berechnung mit ein. Ist die Qualität besonders hoch, dann dürfen sogar 50 % angesetzt werden, so sieht es die Wohnflächenverordnung vor.

Garagen zählen hingegen nicht zur relevanten Wohnfläche und müssen nicht mitberechnet werden. Das Gleiche gilt für Gartenflächen, diese zählen ebenfalls nicht zur Wohnfläche.

Sonderfall: Wohnflächenberechnung Dachschräge

Ein Thema, das nicht nur bei der Grundsteuererklärung eine Rolle spielt, sondern auch bei der Festsetzung der Miete relevant ist, ist die Wohnflächenberechnung Dachschräge. Denn der Wohnflächenverordnung (WoFlV) zufolge ist die Grundfläche nicht identisch zur Wohnfläche.

Daher zählen Grundflächen unter Dachschrägen nur dann mit 100 % zur Wohnfläche, wenn die Raumhöhe mehr als 2 m beträgt.

Bei einer Raumhöhe zwischen 1 m und 2 m zählt die darunter liegende Fläche mit lediglich 50 % in die Wohnflächenberechnung.

Beträgt die Raumhöhe hingegen weniger als 1 m, wird die Fläche gar nicht der Wohnfläche zugerechnet.

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Häufige Fragen zum Thema „Wohnflächenberechnung“

Was steht in der Wohnflächenverordnung?

Die Wohnflächenverordnung ist die rechtliche Grundlage für die Berechnung der Grundfläche. Darin ist geregelt, welche Räume zur Grundfläche gehören, welche nicht und in welcher Höhe bestimmte Flächen bei der Berechnung angesetzt werden dürfen.

Das ist nicht nur für die Grundsteuer relevant. Über die Grundfläche eines Mietobjekts wird u.a. die Höhe der Miete gerechtfertigt, aber auch für die Betriebs- und Heizkosten ist die tatsächliche Wohnfläche relevant. Das liegt daran, dass Vermieter:innen in der Nebenkostenabrechnung die Wohnfläche als Berechnungsgrundlage zugrunde legen können.

Was ist der Unterschied zwischen Wohnfläche und Nutzfläche?

Wie der Name schon sagt, fallen unter „Wohnfläche“ alle Räume, die Sie bewohnen: Schlaf-, Arbeits-, Wohnzimmer, Küche, Bad, Flur und alle anderen beheizbaren Bereiche. Ausnahmen sind Balkons und Terrassen, die ebenfalls als Wohnfläche gelten, allerdings bei der Berechnung der Wohnfläche nur maximal zur Hälfte berechnet werden dürfen.

Nutzflächen sind hingegen nicht bewohnte Räume, die insbesondere betrieblichen Zwecken dienen: etwa Büros, Arztpraxen oder Schulräume. Das Homeoffice – Arbeitszimmer – ist hingegen Wohnfläche. Insofern sie nicht zu Wohnflächen ausgebaut sind, zählen auch Keller und Dachboden zu den Nutzflächen.

Welche der beiden Angaben Sie für Ihre Grundsteuererklärung benötigen, hängt von der Art Ihrer Immobilie ab, für die Sie eine Grundsteuererklärung abgeben müssen.

Wie funktioniert die Nutzflächenberechnung?

Wenn eine Immobilie nicht nur zu Wohnzwecken genutzt wird, sondern auch für betriebliche Zwecke, so muss für die Berechnung der Grundsteuer auch die Nutzfläche angegeben werden. Das gilt nicht in allen Bundesländern, ist allerdings Pflicht in Bayern, Hamburg, Hessen und Niedersachsen.

Hier gilt das gleiche wie bei der Wohnfläche: Vertrauen Sie nicht uneingeschränkt den Angaben in Ihrem Kaufvertrag o.Ä., sondern messen Sie lieber selbst nach. Rechtliche Grundlage für die Berechnung der Nutzfläche ist die sogenannte DIN 277.

Grundsätzlich zählen zur Nutzfläche:

  • Büros,
  • Verkaufs- und Produktionsflächen
  • Lager- und Abstellräume
  • Unterrichts- und Übungsräume.

Flure, Treppenhäuser oder Rampen sind in der Regel keine Nutzflächen.

Im Unterschied zur Wohnfläche spielen bei der Nutzflächenberechnung Aspekte wie die Deckenhöhe keine Rolle.

Zählt der Keller zur Wohnfläche?

Kellerräume gehören grundsätzlich nicht zur Wohnfläche. Dazu zählen auch Waschküchen, Abstell- und Heizungsräume. Haben Sie hingegen einen Partykeller oder wurden die Kellerräume anderweitig ausgebaut, so müssen Sie die Fläche auch angeben.

Zählen Flur und Treppenhaus zur Wohnfläche?

Treppen ab drei Stufen zählen nicht als Wohnfläche, auch das Treppenhaus ist weder Wohn- noch Nutzfläche. Das Treppenhaus gehört, genauso wie Flure, Eingänge, Hallen und Aufzüge zu den sogenannten Verkehrsflächen.

Für die Berechnung der Grundsteuer gelten Flure als Wohnfläche – insofern sie innerhalb der betreffenden Wohnung oder Immobilie liegen.

Quellen:

https://www.rebholz.de/berechnung-wohnflaeche-nach-wohnflaechenverordnung/ https://beratung.de/recht/ratgeber/die-wohnflaechenverordnung-berechnung-der-wohnflaeche_fnajpf https://www.hausjournal.net/garten-wohnflaeche https://wohnglueck.de/artikel/wohnflaechenberechnung-balkon-31233 https://grundsteuer.de/steuererklaerung/anlage-grundstueck/nutzflaechenberechnung

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